In der Praxis – Teil 1: Mit dem Rollstuhl am Flugzeug

In den kommenden Tagen zeige ich Euch in einer kleinen Serie, wie u.a. der Außencheck und der Einstieg ins Flugzeug als Rollstuhlfahrer funktionieren.

Der Außencheck unterscheidet sich nicht wesentlich von dem eines laufenden Piloten, außer dass es mir bei der Kontrolle des Fahrwerks und der Klappen leichter fällt, unter den Flügel zu schauen – perfekte Arbeitshöhe sozusagen 🙂

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Das Verladen des Rollstuhls in den Gepäckraum klappt bei den Piper PA28-Modellen hervorragend, da die Luke groß genug für den zusammengelegten Rollstuhl ist und ich während des Verpackens auf der Fläche sitzen kann. Nicht jeder Tiefdecker ist dafür geeignet, da oftmals die Hinterkanten der Tragflächen nicht betreten bzw. belastet werden dürfen. Bei eingefahrenen Landeklappen ist das bei der Piper aber erlaubt.

Mein Rollstuhl ist ein besonders leichtes Modell der Firma Sopur, ein sogenannter Aktivrollstuhl. Dieser lässt sich besonders schnell zusammenfalten und durch abnehmbare Räder mit Schnellverschlüssen noch weiter verkleinern. Da meine Lähmung „nur“ einen Teil der Beine betrifft, habe ich Stabilität im Oberkörper und kann so ohne fremde Hilfe den Rollstuhl verladen.

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